„Die beste Zeit einen Baum zu pflanzen, war vor zwanzig Jahren. Die nächstbeste Zeit ist jetzt."

(Sprichwort aus Uganda)

Wissenswertes über Bäume

Eine Buche mit einer Höhe von ca. 25 m und einem Stammumfang von rund 1,80 m speichert ca. 12,5 kg CO² pro Jahr. Ein Mensch in Deutschland verursacht im Durchschnitt 12,5 Tonnen CO² pro Jahr. Also muss jeder Mensch in Deutschland 1.000 Bäume pflanzen um seinen CO² Ausstoß zu kompensieren.

Baum des Jahres 2022 – "Die Rotbuche (Fagus sylvatica)"

Die Rotbuche hat ihren Namen von der rötlichen Färbung ihres Holzes und nicht durch die Farbe der Blätter erhalten. Sie ist die häufigste Laubbaumart in unseren Wäldern und ist eine rein Europäische Baumart. Im Wald wird sie bis zu 45 m hoch und hat eine schlanke Wuchsform. Steht sie frei, wird sie bis zu 30 m hoch, entwickelt eine breite Krone und einen wuchtigen Stamm. Sie wird selten älter als 300 bis 350 Jahre.

 

Auffällig und einzigartig unter den Waldbäumen ist ihre bis ins hohe Alter glatte, silbergraue, allerdings gegen direkte Sonnenbestrahlung empfindliche Rinde.

 

Besonders ist auch ihre Belaubungsstrategie, der Blattaustrieb beginnt im April an den untersten Ästen und zieht sich bis in den Mai hin, bis der komplette Baum belaubt ist. So bekommen auch die unteren Äste, die sich im Sommer im tiefsten Schatten befinden, noch ein paar Wochen Licht.

 

Die Buche wächst auf fast allen Böden, solange sie nicht zu nass oder zu trocken sind. Sie reagiert jedoch sehr empfindlich auf Bodenverdichtung, Überschüttung und Überflutung.

Das Wort Buchstabe kommt von mit Runen versehenen Buchenholzstäben.

 

Die Buche war 1990 schon einmal Baum des Jahres und ist somit der erste Baum der diesen Titel zum zweiten Mal trägt.

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